Liebe Eltern,

hiermit wollen wir erstmals die durch uns in den letzten Wochen und Monaten erhobenen und erzielten Ergebnisse unserer Arbeit veröffentlichen. Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten der einzelnen Klassenstufen sind zwar den Eltern, deren Kinder an den jeweiligen Arbeiten teilgenommen haben, bereits bekannt, allerdings gehen wir davon aus, dass die Ergebnisse auch für andere Eltern nicht uninteressant sein könnten.

Zu den Ergebnissen der Elternumfrage: Zunächst einmal möchten wir allen Eltern, die daran teilgenommen herzlich danken. Zum einen freuen wir uns über die regen und prompten Rücklauf und werten dies als Interesse und Bereitschaft schulische Angelegenheiten der Kinder voran zu bringen. Andererseits bringen eine ganze Reihe von Ergebnissen eine hohe Wertschätzung und Akzeptanz unserer Arbeit zum Ausdruck, wurde das Engagement der Lehrer, der Schulleitung, der Hortmitarbeiterinnen und der Kolleginnen des technischen Personals auf vielen Fragebögen lobend erwähnt.

Natürlich gab es auch kritische Anmerkungen und Nachfragen. Diese werden von uns in folgender Weise bearbeitet:

Einige der Nachfragen haben wir bereits angedacht, sie lassen sich begründen oder erklären, bzw. wir müssen Sie zur Klärung der Angelegenheit an andere Träger verweisen. Solche sind:

  • Alle Anfragen, die Buszeiten, Wartezeiten usw. betreffen liegen außerhalb unserer Entscheidungsbefugnis. Sollten sie mit solchen Fragen Probleme oder Sorgen haben, ist der Landkreis Barnim direkter Ansprechpartner.
  • Die Klingelregelung an unserer Schule wird wie folgt praktiziert: Es klingelt zum Unterrichtsbeginn (7.30 Uhr ), zum Unterrichtsende (13.20 Uhr) und zum Beginn und Ende der Hofpausen. Die Klingelzeichen zum Beginn und Ende der Stunden zwischendrin haben wir als pädagogische Entscheidung gestrichen, weil so besonders in jüngeren Klassen eine Unterrichtszeit möglich wird, die sich stärker an den Bedürfnissen der Kinder als am 45 –Minuten- Zeitrhythmus orientiert.
  • Der Schulbeginn wird auch von uns Lehrern als recht früh empfunden. Allerdings unterliegen wir auch hier der Regelungen des Busverkehrs.
  • Angeregt wurde, die Schulhofsäuberung nicht durch den Hausmeister, sondern durch die Kinder durchführen zu lassen. Dazu können wir sagen, dass eine Reinigung durch die Kinder zwar punktuell erfolgt, die regelmäßige Instandhaltung aber Aufgabe des Hausmeisters bleiben muss.
  • Einige Hinweise bezogen sich auf die Bereitstellung und die Preise für Kopien. Dazu lässt sich sagen, dass alle Lehrer in der Regel bemüht sind, wenig Kopien einzusetzen. Um aber der Unterschiedlichkeit der Kinder genügend Rechnung tragen zu können, ist deren Einsatz oft unumgänglich. Damit sich der Preis der Kopien für die Eltern moderater gestaltet wurde seit Januar 2008 eine neue Verleihfirma beauftragt, wodurch der Preis für Kopien um 60% gesunken ist. Außerdem werden erstmals pro Lehrkraft und Halbjahr 250 Kopien durch die Stadt finanziert.
  • Wir möchten darauf hinweisen, dass Sie die Möglichkeit haben einen verschließbaren Schrank für Ihr Kind zu mieten. Sollten Sie hieran Interesse haben, wenden Sie sich bitte an Frau Rebbel.
  • Einige Eltern fragten an wegen der fehlenden Milchversorgung. Das Problem der Milchversorgung ist das fehlende Ausgabe -und Verwaltungspersonal. Wir haben uns in diesem Schuljahr intensiv darum bemüht, wiederum eine „1- Euro- Kraft“ für diese Arbeiten zu erhalten. Leider erhalten entsprechende Betreiber für solche Kräfte an Bildungseinrichtungen so wenig Geld, dass eine Verpflichtung bisher nicht möglich war. Sollte jemand der Eltern oder Großeltern Interesse haben, eine entsprechende ehrenamtliche Tätigkeit aufzunehmen, würden wir das sehr begrüßen.
  • Der Kiesaustausch im Buddelkasten und im Kletterbereich erfolgt turnusmäßig einmal jährlich.
  • Ebenso unterliegt das Klettergerüst sehr regelmäßigen Sicherheitskontrollen. Der Hausmeister kontrolliert es darüber hinaus in wiederkehrenden Abständen. Sollte Ihnen konkret etwas aufgefallen sein, was die Sicherheit der Kinder gefährdet, sagen Sie bitte gleich Bescheid.

Es gibt Hinweise, die wir einer ganz kurzfristigen Klärung zuführen möchten und können.

  • Dies betrifft zum Beispiel die Verbesserung der Pausenaufsicht. Hierzu haben wir beschlossen, noch mehr darauf zu achten, dass die Kinder erst zum vorgegebenen Zeitpunkt (9.20 Uhr) auf den Hof gehen dürfen und gleichzeitig beide Aufsichtslehrer den Schulhof betreten.
  • Darüber hinaus haben wir uns die Vermeidung und Auseinandersetzung mit körperlicher Gewalt als Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit gesetzt. Hierzu haben wir uns zu einem einheitlichen und konsequenten Vorgehen verständigt, was ab sofort praktiziert wird.
  • Zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Eltern und Schule /Lehrern haben wir unser Konzept zum Teil erweitert und wollen noch einmal auf alle Eckpunkte verweisen:
    a) Regelmäßig finden Elternversammlungen statt.
    b) Regelmäßig finden Elternsprechstunden statt.
    c) Regelmäßig werden die Elternsprecher in den Konferenzen der Elternsprecher über schulische Belange informiert. Ihre Aufgabe ist es, entsprechende Informationen in die Elternversammlungen zu tragen.
    d) Auch die Schulkonferenzen dienen u. a. dazu, schulische Informationen und Entscheidungen in die Elternversammlungen und Klassen zu transportieren.
    e) Alle Eltern haben darüber hinaus jederzeit die Möglichkeit auftretende Probleme mit der zuständigen Lehrerin zu besprechen. Bitte vermeiden Sie hierzu jedoch „Tür- und Angelgespräche“, sondern vereinbaren Sie bitte einen Termin.
    f) Sollten mit Ihrem Kind konkrete Probleme auftreten, die ein gemeinsames Handeln erfordern, wird Sie die Klassenlehrerin Ihres Kindes davon unterrichten.
    g) Angelegenheiten, die die ganze Schule betreffen, sollen ab sofortverstärkt im Internetauftritt unserer Schule Niederschlag finden. Gleichzeitig können Sie auch auf diese Weise Anfragen o.ä. „an die Schule bringen“
    h) Bitte nutzen Sie auch die Schautafeln und Aushängekästen im Foyerbereich unserer Schule. Wir bemühen uns sehr, Sie auch auf diese Weise über unseren aktuellen Projekte und Ereignisse auf dem Laufenden zu halten.

    Abschließend hierzu möchten wir sehr herzlich bitten Ihr eventuelles Kommunikations- oder Informationsbedürfnis auch wirklich zum Ausdruck zu bringen. Das „Miteinanderreden“ lebt von wirklicher Gegenseitigkeit und ist in dieser Hinsicht auf die Bereitschaft angewiesen, dass es zu beiderseitiger vertrauensvoller Zusammenarbeit kommen kann.

Andere Anregungen nehmen wir gern in unsere mittelfristige Planung (für das neue Schuljahr) auf.

  • Für die Raumprobleme unserer Schule ist im nächsten Schuljahr bereits Entspannung in Sicht. Das Raumangebot unserer Schule wird durch 2 weitere Unterrichtsräume ergänzt, indem wir zwei Containeranbauten erhalten.
  • Die Beauftragung eines Schulfotografen wird davon abhängig gemacht, ob sich eine Mehrheit der Eltern in den Elternversammlungen dafür ausspricht. Sollte dies so sein, werden wir uns um einen entsprechenden Termin zu Beginn des neuen Schuljahres bemühen.
  • Natürlich werden wir weiter versuchen, dass „Milchproblem“ zu lösen, indem wir in der Gemeinde bzw. bei zuständigen Trägern nochmals dieses Problem vortragen werden.

Und schließlich gibt es eine letzte Gruppe von Problemen, die wir in die längerfristige Agenda aufnehmen. Bei diesen Fragen geht es darum, im Rahmen der Diskussion um unser neues Schulprogramm neue Konzepte und Praktiken zu entwickeln.

  • Die Arbeit in unserem Kollegium lebt vom Miteinander bewährter pädagogischer Praxis und neuen Ideen schulisches Miteinander zu gestalten. Unser Ziel ist hierbei, Arbeitsformen zu finden, die eine noch stärkere Zusammenarbeit ermöglichen.
  • Seit vielen Jahren wirken wir im Interesse der Eltern und Kinder erfolgreich mit den Kolleginnen aus dem Hort. Um diese Einheit noch weiter zu vertiefen, werden wir uns für die Schaffung von Gremien einsetzen, um weitere Abstimmungen des gemeinsamen organisatorischen und pädagogischen Vorgehens zu optimieren.
  • Das Angebot an Arbeitsgemeinschaften in der Schule beschränkt sich im Moment auf 4 Angebote. (Yoga, Chor, Natur, Chronik) Eine verstärkte Nachfrage wurde uns durch diese Elternumfrage deutlich. Wir werden den Bedarf an das Staatliche Schulamt weiterleiten. Sollte es zu einer erhöhten Stundenzuweisung kommen, werden wir unser Angebot selbstverständlich erweitern.

Das Kollegium der Grundschule im Rosenpark

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